06.12.2017

Auslauffinanzierung für NICER

Der LOEWE-Schwerpunkt NICER erhält ab Januar 2018 vom Land Hessen eine Auslauffinanzierung über rund 700.000 Euro. Insgesamt stellt das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kultur rund 22 Millionen Euro für fünf bestehende LOEWE-Forschungsprojekte bereit sowie weitere 22 Millionen Euro zur Errichtung eines neuen Fraunhofer-Forschungsgebäudes in Frankfurt am Main.

„In den geförderten Projekten arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Medizin, Biologie, Chemie, Ingenieurswissenschaften sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften gemeinsam an drängenden Fragen unserer Zeit. Diese exzellente Arbeit der hessischen Hochschulen und der außeruniversitären Forschungseinrichtungen trägt dazu bei, die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu sichern. Deshalb setzen wir die Erfolgsgeschichte des Forschungsförderungsprogramms LOEWE konsequent fort. Von 2008 bis 2016 hat das Land für herausragende Forschungsvorhaben insgesamt rund 671 Millionen Euro bereitgestellt. Im laufenden Jahr beträgt das LOEWE-Budget rund 58 Millionen Euro. Das ist einmalig in Deutschland“, sagte Wissenschaftsminister Boris Rhein.

Der LOEWE-Schwerpunkt NICER (von Englisch „Networked Infrastructureless Cooperation for Emergency Response“) erforscht, wie infrastrukturlose Informations- und Kommunikationstechnologie im Krisenfall Menschen vernetzen und damit eine Kooperation zur Bewältigung der Krise ermöglichen kann. Hierzu adressiert NICER drei Leitthemen: die Etablierung autonomer, dezentraler und robuster „Kommunikationsinseln“; den Aufbau von „Kommunikationsbrücken“ zwischen Kommunikationsinseln sowie den Betrieb eines „Gesamtnetzes“ mit Diensten und Anwendungen zur Ermöglichung einer Kooperation in der Krisensituation. Für die genannten Themen erarbeitet NICER wissenschaftliche und technologische Grundlagen, um langfristig die Leistungsfähigkeit von infrastrukturloser Kommunikation zu steigern. Damit ermöglicht NICER für großflächige und komplexe Schadenslagen – trotz Infrastrukturausfall – die Kooperation zwischen den direkt betroffenen Menschen sowie zwischen diesen und Rettungskräften sowie technischen Rettungs- und Hilfssystemen wie beispielsweise Rettungsrobotern.

cst






Kontakt

Öffentlichkeitsarbeit

S2|02
Hochschulstraße 10
64289 Darmstadt

+49 6151 16-25501
kommunikation(a-t)informatik.tu-darmstadt.de

A A A | Drucken Drucken | Impressum Impressum | Sitemap Sitemap | Suche Suche | Kontakt Kontakt | Webseitenanalyse: Mehr Informationen
zum Seitenanfangzum Seitenanfang