20.05.2016

Schnabel aus dem 3D-Drucker mit Technologie aus Darmstadt

Dieser Tukan hatte Glück - Cícero Moraes und sein Team haben ihm mithilfe von Grafiksoftware und 3D-Drucktechnologie eine Schnabelprothese erstellt.

Warum nicht die neue 3D-Technologie nutzen, um einem Tukan mit einem neuen Schnabel das Leben zu retten? Ein brasilianisches Team von Ärzten und 3D-Designern um Cícero Moraes hat dies erfolgreich getestet und setzt für die Prothesenerstellung unter anderem die von Prof. Michael Goesele und seinem Team an seinem Fachgebiet Graphics, Capture and Massively Parallel Computing entwickelte Software Multi-View-Environment (MVE) ein.

Die Software ermöglicht es, die Geometrie des Schnabels zu rekonstruieren. Die Geometrie wird dann noch weiterbearbeitet und letztlich mit dem ebenfalls von Goesele und seinen Mitarbeitern entwickelten Tool TexRecon coloriert, also die Farben aus den Eingabebildern auf den Schnabel abgebildet.

Der Sender Arte hat im Magazin FutureMag ab Minute 22:48 über das brasilianische Team berichtet. Der Beitrag ist noch bis 28. Mai in der arte-Mediathek zu sehen.

 

 






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