25.08.2017

Studium auf Probe

20 Schülerinnen und Schüler aus 17 Ländern besuchen während der TU9-ING-Woche den Fachbereich Informatik

Informatik-Professor Stefan Roth zeigte der Schülergruppe, wie Computerspiele sich zweckmäßig für die Forschung nutzen lassen. Bild: Jan-Christoph Hartung

Über das Studienangebot am Fachbereich Informatik informierte Tim Neubacher, Fachstudienberater und Auslandsbeauftragter des Fachbereichs. Bild: Jan-Christoph Hartung

Sie sind angereist aus allen Teilen der Welt, Sprachprobleme gibt es trotzdem nicht, denn die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der TU9-ING-Woche besuchen schon seit dem Kindergarten eine der weltweit angesiedelten deutschen Auslandsschulen. Der Austausch richtet sich an Schüler, die sich für ein Studium der Technik und Ingenieurwissenschaften interessieren und wird jedes Jahr von einer der TU9-Universitäten ausgerichtet.

„Eine sehr sympathische und offene Gruppe von Schülerinnen und Schülern haben wir zu Gast“, sagt Babette Chabilan vom Referat Internationale Beziehungen & Mobilität der TU Darmstadt. Sie ist überzeugt: Vom Austausch profitieren beide Seiten. Die Jugendlichen lernen den Studienstandort Deutschland kennen und werden nach ihrer Rückkehr in ihren Schulen und Heimatländern Botschafter für Darmstadt und Deutschland sein.

Viele aus der Schülergruppe wollen ihr Studium in Deutschland absolvieren. Manuel aus Bogota in Kolumbien plant, sich an allen TU9-Universitäten zu bewerben. Er möchte Informatik studieren, besonders die Spiele-Entwicklung hat es ihm angetan.

„dem Rechner Sehen beibringen“

Wie man kommerzielle Computerspiele für die Forschung nutzen kann, zeigt der Schülergruppe Professor Stefan Roth vom Fachbereich Informatik. Er forscht daran, dass Computer visuelle Szenen verstehen können, „dem Rechner Sehen beibringen“ bringt er es auf den Punkt. Dabei helfen unter anderem Daten, die aus dem Spiel „Grand Theft Auto V“ gewonnen wurden. Daraus lassen sich Algorithmen entwickeln, die zum Beispiel beim Autonomen Fahren von Autos benötigt werden. Der anschauliche Vortrag kommt bei den Schülerinnen und Schülern gut an, Professor Roth muss viele Fragen beantworten. Anschließend ging es weiter in das Labor der Visual Inference Group von Professor Roth.

Tim Neubacher, Fachstudienberater und Auslandsbeauftragter des Fachbereichs Informatik stellt Fragen, die sich nicht nur die Gastschüler stellen sollten: Will ich studieren? Will ich an einer Universität studieren? Will ich Informatik studieren? Will ich Informatik an der TU Darmstadt studieren? Die Antworten hat er natürlich auch parat. Verständlich und lebendig bekommen die Schülerinnen und Schüler erklärt, wie ein Bachelor- und Masterstudium aufgebaut ist, welche Voraussetzungen nötig sind und welche Inhalte vermittelt werden. Die vielen Fragen aus der Gruppe beweisen einmal mehr das starke Interesse der Jugendlichen an den Mint-Fächern.

Über TU9

TU9 ist die Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland: RWTH Aachen University, TU Berlin, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruher Institut für Technologie, TU München, Universität Stuttgart.

An den TU9-Universitäten sind über 270.000 Studierende immatrikuliert, das sind rund 10 Prozent aller deutschen Studierenden. Rund 50 Prozent der Universitäts-Absolventen und Promotionen in den Ingenieurwissenschaften in Deutschland stammen von TU9-Universitäten.

Claudia Staub / jb






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