Änderungen im B.Sc. Informatik

Die Inhalte der Pflichtveranstaltungen im Bachelorstudiengang Informatik werden zum Wintersemester 2015/16 teilweise neu angeordnet, deutlicher voneinander abgegrenzt und an die Weiterentwicklung der Informatik angepasst. Im Einzelnen unterscheidet sich der B.Sc. Informatik 2015 vom B.Sc. Informatik 2009 wie folgt:

  1. Die Grundvorlesung Technische Grundlagen der Informatik (12 CP) wird durch die Vorlesungen Digitaltechnik und Rechnerorganisation (je 5 CP) ersetzt.

  2. Formale Grundlagen der Informatik 1 wird vom Sommersemester ins Wintersemester (vor-)verschoben und im Wintersemester 2015/16 erstmalig im neuenTurnus angeboten. Formale Grundlagen der Informatik 2 findet wie gehabt im Sommersemester statt.

  3. Grundlagen der Informatik 3 (10 CP) wird in die Veranstaltungen Betriebssysteme und Systemnahe und parallele Programmierung (je 5 CP) aufgespalten. Die maschinennahe Programmierung wird in der Vorlesung Rechnerorganisation abgehandelt.

  4. Alle Module des ersten Studienjahrs sind mit einer Studienleistung als Zulassungsvoraussetzung zur Fachprüfung verbunden. Für den Erwerb der Studienleistung können mehrere über das Semester verteilte Einzelleistungen erbracht werden.

  5. Der Bereich der weiterführenden Pflichtveranstaltungen, der ehemaligen kanonischen Einführungen, wird um eine neue Pflichtvorlesung Einführung in den Compilerbau ergänzt.

  6. Die CP in den Modulen Einführung in den Compilerbau und Systemnahe und parallele Programmierung werden jeweils vorlesungsbegleitend durch eine Studienleistung erworben.

  7. Die CP-Zahlen werden harmonisiert. Alle Pflichtveranstaltungen außer Funktionale und objektorientierte Programmierkonzepte (GDI 1), Algorithmen und Datenstrukturen (GDI 2) und den Mathematikvorlesungen haben nun 5 CP. Die CP in Mathematik 3 werden an die auch in anderen Studiengängen übliche Wertung mit 8 CP angepasst.

  8. Die Reihenfolge von Vorlesungen im Studienplan wird optimiert, um eine verbesserte  Themenabstimmung zwischen Veranstaltungen zu erreichen. Dies betrifft Computational Engineering und Robotik (nun parallel zu Mathematik 3) und Modellierung, Spezifikation und Semantik und Formale Methoden im Software-Entwurf (können nun aufeinander aufbauen). Folgende Veranstaltungen ändern ihren Turnus: Einführung in Computer Microsystems (neue Bezeichnung: Architekturen und Entwurf von Rechnersystemen), Einführung in Computational Engineering (neue Bezeichnung: Computational Engineering und Robotik) und Einführung in Human Computer Systems (neue Bezeichnung: Visual Computing). Die Einzelheiten zu den Turnusänderungen gehen aus der Tabelle Lehrveranstaltungsplanung hervor.

  9. Für alle Pflichtmodule werden neue aussagekräftige Bezeichnungen eingeführt. Aus den Veranstaltungsnamen soll man auf den Inhalt schließen können. Die Modulnummern bleiben aber erhalten.

    Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Namensänderungen:


    Bisherige BezeichnungNeue Bezeichnung
    Grundlagen der Informatik 1Funktionale und objektorientierte Programmierkonzepte
    Grundlagen der Informatik 2Algorithmen und Datenstrukturen
    Technische Grundlagen der InformatikDigitaltechnik
    Rechnerorganisation
    Grundlagen der Informatik 3Betriebssysteme
    Systemnahe und parallele Programmierung
    Formale Grundlagen der Informatik 1Automaten, formale Sprachen und Entscheidbarkeit
    Formale Grundlagen der Informatik 2Aussagen- und Prädikatenlogik
    Formale Grundlagen der Informatik 3Formale Methoden im Softwareentwurf 
    Einführung in Computational EngineeringComputational Engineering und Robotik
    Einführung in Computer MicrosystemsArchitekturen und Entwurf von Rechnersystemen
    Einführung in Data and Knowledge EngineeringInformationsmanagement
    Einführung in Foundations of ComputingModellierung, Spezifikation und Semantik
    Einführung in Human Computer SystemsVisual Computing 
    Einführung in Net Centric SystemsComputer-Netzwerke und verteilte Systeme
    Einführung in Software EnineeringSoftware Engineering
    Einführung in Trusted SystemsComputersystemsicherheit

    (vorher nicht existent)

    Einführung in den Compilerbau



  10. Der Wahlbereich, bisher gegliedert in die acht kanonischen Gebiete (Computational Engineering; Computer Microsystems; Data and Knowledge Engineering; Foundations of Computing; Human Computer Systems; Net Centric Systems; Software Engineering; Trusted Systems), wird an die sechs im Rahmen der institutionellen Evaluation herausgearbeiteten Forschungsschwerpunkte des Fachbereichs Informatik angelehnt und in die Gebiete eingeteilt: IT-Sicherheit; Netze und Verteilte Systeme; Robotik, Computational und Computer Engineering; Software-Systeme und formale Grundlagen; Visual & Interactive Computing; Web, Wissens- und Informationsverarbeitung.

  11. Ein fachübergreifender Anteil von 3-6 CP wird im Wahlbereich verankert.

  12. Die Noten des Wahlbereichs und des Bachelorpraktikums gehen mit dreifachem Gewicht in die Endnote ein.

Die Ordnung für den B.Sc. Informatik 2015 wurde vorbehaltlich von Auflagen seitens der Akkreditierungsagentur ACQUIN vorläufig genehmigt und in der Satzungsbeilage 2015 II veröffentlicht. Den derzeitgen Stand des Studien- und Prüfungsplans finden Sie hier.

Ein Wechsel vom B.Sc. Informatik 2009 (oder älter) in den B.Sc. Informatik 2015 ist möglich. Die entsprechenden Regelungen finden Sie hier.

 

 

 

 

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