Staatsekretärin Asar zu Besuch am Fachbereich Informatik

21.05.2019

Staatsekretärin Asar zu Besuch am Fachbereich Informatik

Fachgebiet Telekooperation präsentiert EU-Verbundprojekte im Bereich Cybersicherheit

Anlässlich der bevorstehenden Europawahl besuchte Ayse Asar, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das Fachgebiet Telekooperation am Fachbereich Informatik.

Bild: TK group
Archivbild: Teleccoperation Lab

Im dortigen Telecooperation Lab, das mit Geldern aus dem europäischen Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizont 2020“ gefördert wird, forschen Professor Max Mühlhäuser und sein Team für eine neue Ära der Zusammenarbeit zwischen Menschen und Computern: In der nahen Zukunft wird die Weltbevölkerung von zig Milliarden vernetzter Computer umgeben sein, die alle Aspekte unseres täglichen Lebens unterstützen.

Staatsekretärin Asar hob im Rahmen ihres Besuchs die große Bedeutung der Europäischen Union für die Forschung in Hessen hervor: „Am kommenden Sonntag ist Europawahl. Wir wollen sichtbar machen, was die Europäische Union möglich macht und wie wichtig es ist, dass wir uns weiterhin für Europa einsetzen. Rund 309 Millionen Euro aus dem europäischen Forschungs- und Innovationsprogramm ,Horizont 2020‘ sind seit dem Jahr 2014 in hessische Forschungsprojekte geflossen, unter anderem auch in die Aktivitäten des Telecooperation Lab von Prof. Mühlhäuser und seinem Team. Die Europäische Union ist wesentlich für uns. Sie beschert uns Frieden seit mehr als 70 Jahren und sie ermöglicht vielfältigste Projekte, die helfen, den Herausforderungen unserer Zeit wirksam zu begegnen.“

Telekooperation bedeutet zielgerichtete Zusammenarbeit unter und zwischen Menschen und Computern auf der Grundlage der Informations- und Kommunikationstechnologie. Das Telecooperation Lab der TU Darmstadt widmet sich dem Thema Ubiquitous Computing, der Allgegenwärtigkeit rechnergestützter Informationsverarbeitung, im Internet der Zukunft. Professor Max Mühlhäuser und sein Team erforschen Konzepte und Methoden für menschenzentrierte Smart Spaces jeder Größe: vom persönlichen Cyberarbeitsplatz über intelligente Besprechungsräume bis hin zu Smart Cities und intelligenten kritischen Infrastrukturen.

Aktuell sind die Forscherinnen und Forscher Partner in drei EU-Verbundprojekten im Bereich Cybersicherheit. Dort entwickeln sie zum Beispiel Sicherheitslösungen gegen organisierte Kriminalität und terroristische Netzwerke und schärfen das Bewusstsein von Unternehmen und bestimmten Berufsgruppen für die Risiken von Cyberangriffen.

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