Hessen und Steiermark gemeinsam für exzellente Digitalisierung

14.11.2019

Hessen und Steiermark gemeinsam für exzellente Digitalisierung

Das Land Hessen und das österreichische Bundesland Steiermark wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen und insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) enger zusammenarbeiten.

TU-Präsidentin Tanja Brühl, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Ministerpräsident Volker Bouffier zu Gast in den Laboren des Fachgebiets SIM. – © Claus Völker
TU-Präsidentin Tanja Brühl, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Ministerpräsident Volker Bouffier zu Gast in den Laboren des Fachgebiets SIM.

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der steierische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer haben dazu am 13. November an der TU Darmstadt eine Absichtserklärung unterzeichnet, sich stärker auszutauschen bei der Förderung der Exzellenz im Bereich KI in Forschung und Anwendung sowie der Digitalisierung der Verwaltung.

„Hessen will ein Vorreiter im Bereich der Digitalisierung sein, die den Menschen dienen soll. Dafür unternehmen wir große Anstrengungen“, sagte der hessische Regierungschef. Hessen und die Steiermark arbeiten seit Jahren zusammen, vor allem bei Wissenschafts- und Forschungsthemen. Die Technischen Universitäten Graz und Darmstadt sind in einer strategischen Partnerschaft verbunden und pflegen einen regen Austausch in Forschung und Lehre. „Die Kooperation zwischen Hessen und der Steiermark hat sich bewährt. Sie kommt bei der Gestaltung von Zukunft beiden Seiten zugute und es ist sinnvoll, sie noch auszuweiten“, sagte der hessische Regierungschef.

Anlässlich der Unterzeichnung konnten sich die Landeschefs von hessischer Digitalexzellenz überzeugen: Forscherinnen und Forscher des Fachgebiets Simulation, Systemoptimierung und Robotik (Professor Oskar von Stryk) demonstrierten in ihren Laboren, wie Roboter bei Unglücken die Gefahrensituation analysieren und bei der Rettung von Menschen helfen können. „Roboter können Leben retten, das haben wir heute in Darmstadt eindrucksvoll gesehen“, betonte Bouffier. Ferner besuchte die Delegation auch die Labore des Fachgebiets Intelligente Autonome Systeme am Fachbereich Informatik. Dort demonstrierten Professor Jan Peters und sein Team einen Roboterarm und gaben einen Einblick in die KI-Forschung. Das Arbeitsgebiet erforscht Lernverfahren, die direkt in die Steuerung von Robotern und Maschinen eingreifen und dadurch in Echtzeit mit ihrer Umgebung interagieren und lernen können. Hessische Landesregierung / pb

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