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04.11.2020

Skalierbares Datenmanagement für zukünftige Hardware

DFG-Schwerpunktprogramm geht in die zweite Phase | Carsten Binnig mit Projekt erfolgreich

Datenmanagement-Architekturen werden sich in den nächsten Jahren radikal verändern: Das Spektrum der Anwendungen, die große Datenmengen verarbeiten müssen, hat sich deutlich erweitert. Zudem ermöglichen es neue Trends, die aktuellen Systemarchitekturen neu zu denken – sowohl auf der Hardware- als auch auf der Betriebssystemebene.

Das DFG-Schwerpunktprogramm „Skalierbares Datenmanagement für zukünftige Hardware“ hat sich genau das zum Ziel gesetzt: Die Forscherinnen und Forscher wollen für zukünftige Datenbanksysteme das enge Korsett, das durch Annahmen und verfügbare Hardware impliziert wurde, lockern und durch einen flexibleren Architekturansatz ersetzen. Für diese Vision arbeiten in Phase II des 2017 gestarteten Verbundprojekts zehn Universitäten sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz weitere drei Jahre zusammen.

An der TU Darmstadt leitet Informatikprofessor Carsten Binnig vom Fachgebiet Data Management das Projekt „Scalable Data Management on Next-Generation Networks beyond Remote-Direct-Memory-Access (RDMA)“. Sein Team erforscht, wie die Programmierbarkeit der nächsten Generation von Hochgeschwindigkeits-Netzwerkkarten und Switches genutzt werden kann, um die Leistungsfähigkeit skalierbarer Datenverarbeitungssysteme zu verbessern.

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