Starke Präsenz: TU bei German Robotics Conference und RoboCup German Open
2026/03/18
Die TU Darmstadt war mit ihrer Robotik-Kompetenz Mitte März gleich auf zwei Ebenen im Zentrum des KI-Robotik-Geschehens: Bei der 2. German Robotics Conference und den RoboCup German Open 2026, die parallel stattfanden, spielte die Universität eine tragende Rolle – als Veranstalterin, Forschungspartnerin und Wettbewerbsteilnehmerin.
Die German Robotics Conference ist die Fachkonferenz des Robotics Institute Germany (RIG). Als tragende Partnerin des RIG brachte die TU Darmstadt ihre breite Expertise ein: Die Fachgebiete der TU-Professor:innen Jan Peters, Georgia Chalvatzaki, Rolf Findeisen, Roderich Gross und Oskar von Stryk waren mit 32 Fachbeträgen, einer Keynote. der Organisation des Workshops „Challenges and Opportunities of AI-Powered Robotics in Economically Relevant Applications“ sowie des „Tutorial on Multi-Robot System Platforms and Frameworks“ stark vertreten. Darüber hinaus wurden Exponate in den RIG Research Areas Field Robotics, Healthcare Robotics and Human Augmentation und Multi-Robot Systems ausgestellt.
Besonderes Interesse zeigte Bundesforschungsministerin Dorothee Bär: Nach ihrem Vortrag über die Hightech Agenda Deutschland und den vom Bundesforschungsministerium initiierten KI-Robotikbooster informierte sie sich am Stand im RIG-Cluster Field Robotics über Forschung und Anwendung der TU Darmstadt im Bereich Civil Safety Robotics. „Die Konferenz markierte einen Meilenstein der deutschen KI-Robotik-Forschung. Die TU Darmstadt leistet in mehreren Bereichen der Forschung und Anwendung wesentliche Beiträge", so Oskar von Stryk, dessen Fachgebiet wesentliche Teile des Teilnehmer- und Sponsorenmanagements übernommen hatte.
Der RoboCup ist weit mehr als ein Wettbewerb – er schafft Innovation, bildet Zukunft und bringt Talente zusammen.
Professor Matthias Oechsner, Vizepräsident für Forschung an der TU Darmstadt
TU Darmstadt als Ausrichterin der RoboCup German Open
Die parallel zur Konferenz stattfindenden RoboCup German Open 2026 wurden vom RoboCup-Komitee Deutschland gemeinsam mit der TU Darmstadt organisiert. Über 1.100 Teilnehmende und rund 280 Teams aus Hochschulen und Schulen bedeuteten eine Rekordbeteiligung und ein Wachstum von 15% bei diesem größten KI-Robotik-Wettbewerb in Europa. Die Teams traten in Disziplinen wie autonomem Fußball, Haushalts-, Industrie- und Rettungsrobotik an. Bundesforschungsministerin Bär übernahm die Schirmherrschaft und eröffnete die Wettbewerbe offiziell.
Professor Matthias Oechsner, Vizepräsident für Forschung an der TU Darmstadt, unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung: „Der RoboCup ist weit mehr als ein Wettbewerb – er schafft Innovation, bildet Zukunft und bringt Talente zusammen.“ Die TU unterstütze RoboCup und Robotik in Deutschland durch passgenaue Studiengänge in KI und Robotik, zwei Exzellenzcluster, die Spitzenforschung im Robotics Institute Germany sowie Innovations- und Transfer-Hubs. Startups wie die aus RoboCup-Aktivitäten der TU Darmstadt hervorgegangene „Energy Robotics GmbH“ zeigten eindrucksvoll, wie Wettbewerbserfolge in marktführende Lösungen für die autonome Inspektion von Industrieanlagen übersetzt werden. Durch diese Symbiose aus exzellenter Lehre und Forschung werde der kontinuierliche Zufluss von hochqualifizierten Expertinnen und Experten und innovativen Technologien in Deutschland gesichert.
Das Darmstädter Team Hector trat mit dem neu entwickelten Rettungsroboter Athena in der Rescue Robot League an. Da noch nicht alle Systemkomponenten ausgereift waren, konnte das Team das volle Potenzial des Roboters diesmal noch nicht zeigen – die Weiterentwicklung läuft.