emergenCity Collaboration Award verliehen

Preis für Publikationen, die sich durch außerordentliche interdisziplinäre Zusammenarbeit auszeichnen

2026/05/20

Das LOEWE-Forschungszentrum emergenCITY hat den diesjährigen emergenCITY Collaboration Award verliehen. Zwei Publikationen, die 2025 im Rahmen von emergenCITY entstanden sind, wurden aufgrund ihrer außerordentlichen Interdisziplinarität mit dem Preis ausgezeichnet.

Auf dem ersten Platz ist die Gruppe von Leon Janzen, Florentin Putz und Marc-André Kaufhold mit dem Paper zu der Frage, was mit Smartphone-Apps passiert, wenn in einer Krise das Internet ausfällt und nur noch lokale Mobilfunkkonnektivität zur Verfügung steht. Das Paper wurde auf auf der CHI Conference on Human Factors in Computing Systems 2026 in Yokohama, Japan, vorgestellt und liefert Einblicke in die Smartphone-Nutzung in krisenspezifischen Anwendungsfällen vor allem in deutschen Großstädten. Die Autoren liefern Netzbetreibern, Entwicklerinnen und Behörden Erkenntnisse für nutzerorientierte Designentscheidungen bei der Umsetzung Insel-kompatibler 6G-Kommunikation.

Auf dem zweiten Platz kam die Gruppe von Steffen Haesler, Marc-André Kaufhold, Nadja Thiessen und Michaela Leštáková. Sie sind die Autor:innen eines Paper über die Resilienz digitaler Kommunikation in Krisenfällen. Die Forscher:innen schlagen fünf Anforderungen an digitale Selbstorganisation vor, um digitale Resilienz zu stärken, indem Konnektivität neu gedacht und Vorsorge auf digitale Weise verstanden wird. Das Paper wurde auf der Menschen und Computer Konferenz 2025 in Chemnitz vorgestellt.

Der Collaboration Award 2025 ehrte das letzte Mal herausragende interdisziplinäre Forschung, da emergenCITY seine Arbeit als LOEWE-gefördertes Forschungszentrum in diesem Jahr abschließen wird.