CRISP

CRISP – Zentrum für Forschung in Sicherheit und Privatheit

CRISP zielt auf den Forschungsschwerpunkt „Security at Large“. Bislang wurden in der Cybersicherheitsforschung meist isolierte Eigenschaften und Systeme überschaubarer Größe betrachtet, also etwa die Sicherheit einzelner Verschlüsselungsverfahren, einzelner Programmmodule, einzelner Internetprotokolle. In der Realität ergeben sich Sicherheitsprobleme jedoch oft erst im dynamischen Zusammenspiel vieler, sich selbst schnell ändernder Subsysteme. Man denke etwa an die IT eines Großunternehmens mit Tausenden von Rechnern, Nutzern und Anwendungen oder an Software‐as‐a‐Service, die aus vielen Millionen Zeilen Code besteht und sich ständig ändert. Die Subsysteme können jedes für sich genommen sicher sein, versagen dann aber in der Kombination. Die Erforschung von Sicherheit für große Systeme – von den Komponenten bis zu ihrem Zusammenspiel in umfassenden Sicherheitslösungen – ist Aufgabe von CRISP. CRISP wird seine Forschungsausrichtung in der Grundlagenforschung und in der anwendungsorientierten Forschung entwickeln. Dabei wird CRISP besonderen Wert auf die bereits in CASED und EC SPRIDE praktizierte Interdisziplinarität legen. Es ist geplant, in CRISP u.a. Kompetenzen in den Bereichen Maschinenbau, Recht, Wirtschaftswissenschaften, Elektrotechnik, Philosophie, Psychologie und Soziologie einzubeziehen und mit Vertretern dieser Fachbereiche interdisziplinär angelegte Projekte zu bearbeiten.

Unser Fokus innerhalb von CRISP is es zu erforschen, wie Laien (Endandwender) vertraulich und authentisch miteinander, insbesondere mittels mobiler Geräte, über das Internet kommunizieren können. Neben der Benutzbarkeit werden auch Fragen der Akzeptanz betrachtet.

Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.crisp-da.de

Zeitrahmen: 01.10.2015 – 31.12.2018