Über ein Auslandssemester lernt man eine andere Kultur kennen, was zunächst auch eine persönliche Weiterentwicklung fördert. Gleichzeitig muss man deutlich mehr Flexibilität und Selbstorganisation haben—oder erlernen—, um sich im Ausland gut zurechtzufinden. Falls man nicht in ein englischsprachiges Land (wie UK, USA, Kanada oder Irland) reist, übt man auch den Umgang mit der Landessprache. Selbst wenn die belegten Fächer auf Englisch unterrichtet werden, werden sich einheimische Studierende untereinander eher in der Landessprache als auf Englisch unterhalten wollen. Spätestens außerhalb der Universität ist eine gewisse Kenntnis der Landessprache hilfreich, etwa beim Einkaufen von Lebensmitteln (“was habe ich da eigentlich gekauft? Enthält das für mich kritische Inhaltsstoffe, etwa aufgrund von Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten?”).

Es ist wichtig, einen Auslandsaufenthalt gut vorzubereiten und insbesondere auch die geplanten Veranstaltungen abzusprechen, damit es nicht im Nachhinein eine Überraschung gibt. Bei vorheriger Absprache können die im Ausland erbrachten Leistungen oft passend im Studium an der TU eingebracht werden, so dass man auch während des Studiums im Ausland Fortschritte am B.Sc. Informatik machen kann.