Prinzipiell ist das Studium in der Regelstudienzeit möglich—allerdings sollten dann möglichst keine größeren Probleme auftreten. Beispielsweise erhöht das Nichtbestehen einer Prüfung (oder deren Nichtantreten wegen Krankheit, …) die Anzahl noch ausstehender Prüfungen und damit den Arbeitsaufwand in den Folgesemestern, wenn man die Regelstudienzeit einhalten will. Auch der Wahlbereich sollte gut geplant werden, damit man nicht am Ende überrascht feststellt, dass man eine der Regeln ignoriert hatte—dafür gibt es zu Beginn jeden Semesters extra eine Beratungsstunde sowie Videos der vorherigen Beratungstermine). Insbesondere sollte man auch frühzeitig mit der Suche nach einer geeigneten Abschlussarbeit beginnen, damit diese dann auch fristgerecht beendet werden kann.

Insbesondere bei Nebentätigkeiten entstehen leicht Verzögerungen im Studienfortschritt aufgrund der durch die Arbeit gebundenen Zeiten. Die praktischen Erfahrungen—gerade wenn sie fachbezogen sind—sind andererseits sehr hilfreich hinsichtlich des Berufseinstiegs; zudem lohnt sich ein Blick auf das Angebot eines Teilzeitstudiums.

Es ist auch anzumerken, dass der Bedarf an kompetenten Informatiker*innen hinreichend hoch ist. Bei einem Abschluss an einer angesehenen Universität wie der TU Darmstadt eine etwas längere Studiendauer, zumal bei Vorliegen praktischer Erfahrungen, dürfte ein (maßvolles) Überschreiten der Regelstudienzeit daher kein Problem darstellen.