In den Pflichtveranstaltungen ist die Programmiersprache in aller Regel festgelegt, so wird derzeit etwa in der Vorlesung “Funktionale und objektorientierte Programmierkonzepte” im ersten Semester vorrangig Java genutzt. Dies dient auch der Vergleichbarkeit der Anforderungen für alle Studierende sowie der Gleichbehandlung: Personen, die eine andere Programmiersprache kennen, mit denen die konkrete Aufgabe eventuell deutlich einfacher zu lösen ist (“da gibt es eine vordefinierte Funktion dafür…”), erhalten damit keinen Vorteil gegenüber denjenigen, die diese andere Programmiersprache nicht kennen.

Auch in (universitätsinternen) Praktika sowie bei Nebentätigkeiten in einer Firma wird die Programmiersprache und oft ebenfalls die Entwicklungsumgebung und weiteres vorgegeben sein—das ist also an der Universität nicht anders als in der Berufswelt auch. Bei einigen Bereichen kann es sein, dass die Programmiersprache Verhandlungssache ist, sofern definierte Randbedingungen erfüllt sind (z.B. “die Anwendung muss unter Windows 11 laufen”); in anderen Bereichen ist die Programmiersprache durch die Einbettung in den Gesamtkontext möglicherweise fest vorgegeben (die Entwicklung einer iPadOS- oder iOS-App erfolgt in aller Regel in Swift).